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Kunst verändert unser Leben

Das erste Semester im Sho Gen Studio ist zu Ende und ich bin berührt von all den Erlebnissen, Ereignissen und Geschichten, die ich erlebt und gehört habe.

Teilnehmer*innen finden zurück zu ihrer Freude, ihrer Kreativität, ihrer Schaffenskraft und damit verbunden zu ihrem Selbstbewusstsein und zu ihrer Lebenskraft, denn, was uns letztendlich von den Tieren unterscheidet, ist die Kunst, die Wissenschaft, das Philosophieren!

Kunst zu machen, verändert das Leben. Wir spüren wieder die Lebensenergie und die Freude in uns hochsprudeln, wenn wir positive Erfahrungen mit unserer Ausdruckskraft machen, sei es malen, drucken, tanzen, singen, kochen, schreiben und vieles mehr.


Kunst zu machen bedeutet seinen Stresslevel zu senken, sich mit sich und seiner Seele zu verbinden, Freude zu empfinden und etwas nur zu 'Freude' zu tun mit einem erfreulichen Ergebnis.

Gerade in unserer digitalen Zeit tut es uns gut, etwas haptisches mit den Händen zu machen, Farben zu mischen, mit einem Pinsel zu malen, sich von zufälligen Drucken überraschen zu lassen und erstaunt zu sein, Neues über sich selbst herauszufinden. Der Umgang mit verschiedensten Materialien stimuliert unsere Sinne und weckt in uns eine kreative Seite, die jede*r in sich trägt.

Das ist mein Anliegen, mein größtes Bestreben - Menschen durch ihre Kunst mit sich selbst und ihrer Seele wieder in Kontakt zu bringen.

Der Lärm in der Welt ist so groß geworden, dass wir uns manchmal selbst nicht mehr hören können. Viele ängstliche Stimmen, die wir über Medien und Einflüsse von außen gesammelt haben, machen sich breit und versetzen uns in Angst und Schrecken.

Wie heilsam ist es da, Papier und Pinsel zu nehmen, durchzuatmen und sich in die Welt der Farbe zu begeben und den eigenen gesunden Stimmen wieder zu lauschen.

Kunst bietet uns einen Rückzugsort, einen Kraftort an dem wir auftanken können, die Gedanken schweifen lassen, den Alltag vergessen und mit uns in Kontakt zu kommen.

Am Ende des Kurses strahlen die Teilnehmer*innen, sind überrascht und zu Recht stolz, weil sie Kunstwerke erschaffen habe und erfahren konnten, wie einfach das funktioniert. Sie gehen beglückt nach Hause, hängen ihre Kunstwerke auf und machen weiter.



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